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Gut ausgeschlafen an den Urlaubsort



04.09.2017

Topfit in die Ferien: Das gilt nicht nur für das Auto, sondern auch für den Fahrer. Denn nur wer sich gut ausgeschlafen auf den Weg macht, fährt aufmerksam und sicher. Und gibt damit dem Sekundenschlaf kaum eine Chance.


Auch wenn nachts die Autobahnen frei sind, sollten Auto-Urlauber nicht zur Schlafenszeit starten. Während des biologischen Tiefs zwischen zwei und fünf Uhr nachts sowie am Tag gegen 14 Uhr und auf eintönigen Strecken steigt die Müdigkeit besonders.

Sie wirkt dann wie Alkohol. Das belegt eine Nachtfahrstudie des Wiener Instituts für Schlaf-Wachforschung mit 59 Probanden. Demnach entsprechen 27 Stunden wach sein einem Wert von 0,5 Promille.

Die Schläfrigkeit kündigt sich übrigens an: gähnen, frösteln, schlechte Laune, Unruhe, brennende und schwere Augen, rastlose Hand- und Kopfbewegungen, Gedankenverlorenheit, Phasen heftiger Bewegungen gefolgt von Starre. Während der Fahrt verschlechtert sich das räumliche Sehen, es wird schwierig, die Spur zu halten, die Ausfahrt wird verpasst.

Das bringen „Assistenten“
Assistenzsysteme und gezieltes Handeln der Reisenden senken das Risiko. Fahrer können sich warnen lassen. Vierzehn Autohersteller bieten Spurhalteassistenten und Müdigkeitswarner. Die DVR-Informationsplattform www.bester-beifahrer.de gibt eine Übersicht, die Kfz-Betriebe beraten.

Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) in Ilmenau entwickelte einen Schlafwarner für den Nachrüstmarkt. „Das kleine Kameramodul überwacht die Augen des Fahrers. Spätestens, wenn sich diese länger als die eingestellte Zeit schließen, schlägt der Sekundenschlafwarner Alarm“, erklärt Professor Peter Husar vom IDMT. Das Gerät wird über den Zigarettenanzünder mit der Bordelektronik verbunden.

Das kann der Fahrer tun
- Für längere Touren nur ausgeruht ins Auto steigen.
- Spätestens nach zwei Stunden steht eine Pause auf dem Reiseplan.
- Bewegung, Getränke, leichte eiweiß- und vitaminreiche Kost, auch das Kaugummikauen halten wach.
Schwere Mahlzeiten vor der Fahrt machen schläfrig.
- Ein kurzer intensiver Schlaf von zwanzig Minuten zwischendurch erhöht die Konzentration und Aufmerksamkeit.
- Gute Belüftung und ein rauchfreies Auto halten den Kopf frei.
- Auf die ersten Anzeichen von Müdigkeit, wie Tagträume oder Erinnerungslücken, an die zurückgelegte Strecke schnell reagieren.
- Aktive Beschäftigung wie Musik hören, singen, Sprachen lernen oder der Plausch mit dem Beifahrer bringen das Gehirn auf Trab.

Quelle: www.kfzgewerbe.de 
Bild: MEV Verlag GmbH


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