Aus den Innungen


16.03.2017

Bäcker und Konditoren fusionieren

Die Bäcker-Innung Regio-Aachen und die Konditoren-Innung f. d. Handwerkskammerbezirk Aachen haben zur Bäcker- und Konditoren-Innung Regio Aachen fusioniert mehr dazu


16.03.2017

Silberjubilare im SHK Handwerk geehrt

Im Rahmen der Lossprechungsfeier wurden 2 Kollegen mit dem Silbernen Meisterbrief ausgezeichnetmehr dazu


16.03.2017

Friseur-Innung Aachen-Stadt wählt neuen Vorstand

Im Rahmen der Frühjahrsversammlung der Friseur-Innung Aachen-Stadt fanden die Neuwahlen statt. mehr dazu


28.12.2016

Feinwerkmechaniker-Innung hat neuen Obermeister

Im Rahmen der Herbstinnungsversammlung fand bei der Feinwerkmechaniker-Innung Aachen ein Obermeisterwechsel statt. mehr dazu


07.07.2016

Brot- und Brötchenprüfung 2016

Qualitätsprüfung von Brot und Brötchen erfolgreich durchgeführt mehr dazu


07.07.2016

Neuer Vorstand der Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Aachen-Stadt

Im Rahmen der Frühjahrsinnungsversammlung fanden die Neuwahlen mit Obermeisterwechsel statt.mehr dazu


25.11.2015

Weltrekord Stollenvielfalt und Stollenprüfung in Aachen

Das hat die Welt noch nicht gesehen! Über 250 Bäcker in Bäckerkluft kamen Ende Oktober 2015 mit 308 unterschiedlichen Stollen mit ins Maritim Hotel nach Köln und stellten so den „Weltrekord der Stollenvielfalt“ auf. Ein Bild, das...mehr dazu

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125 Jahre Maler- und Lackierer-Innung Aachen

Am 18. Oktober 2013 feierte die Maler- und Lackierer-Innung Aachen ihr 125-jähriges Bestehen. Um 11.00 Uhr ludt die Innung zu einer Feierstunde ins Kongresszentrum der Handwerkskammer Aachen ein, in der gleichfalls eine handwerkliche Diskussionsrunde stattfand. Oberbürgermeister und Malermeister Marcel Philipp hielt eine Festansprache, ebenso wie Herr Landesinnungsmeister Peter Bartz vom Fachverband des nordrheinischen Maler- und Lackiererhandwerks.

Im Anschluss ludt der Vorstand der Maler- und Lackierer-Innung ab 16.00 Uhr zu einer Feierstunde mit Musik und Tanz auf dem Geländer der überbetrieblichen Werkstatt ein, an der eine Vielzahl von geladenen Gästen teilnahm. 

Quelle Fotos: Christoph Claßen, Handwerkskammer Aachen

Neues Friedhofskonzept der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Aachen

In die Zukunft weisendes Friedhofskonzept in Inden

Die Ausgangslage

Die Menschen in unserer Gesellschaft werden immer älter, die jungen Menschen immer mobiler. Traditionen haben nicht mehr den Stellenwert wie einst und so wandelt sich auch die Trauerkultur seit Jahren. Eine Gesellschaft, in der die Grabpflege zur Belastung wird, erfordert zukunftsorientierte Lösungen.

Auf die zu erwartende Erhöhung der Sterberate durch die älter werdende, geburtenstarke Nachkriegsgeneration und die steigende Mobilität der nachfolgenden Generation müssen wir heute reagieren. Die Auswirkungen der jetzt zu treffenden Entscheidungen werden sich zwar erst in drei Jahrzehnten zeigen, doch besteht die Hoffnung, die Friedhöfe als würdige Orte der Trauer und Ruhe an die Zukunft anzupassen.

Die Anlage großer Sargwahlgräber begann um 1970, erreichte ihren Höhepunkt zwischen 1980 und 2000 und nimmt seitdem immer mehr ab. Der jetzige Trend geht vermehrt zu Urnenbestattungen über. Die Gründe hierfür können sein: Kinder und sonstige Verwandte leben nicht am Ort, Veränderung der Verantwortlichkeit („wollen die Grabpflege nicht zumuten“), Krankheits- und Altersgründe, Änderung  der wirtschaftlichen Verhältnisse. Seit 2010 sind zwei Drittel aller Bestattungen in der Gemeinde Inden Urnenbeisetzungen.

Das neue Konzept

Den ersten Schritt eines zukunftsorientierten Friedhofskonzeptes waren die in 2007 eingeführten pflegefreien Rasengräber, auch als amerikanische Bestattungsform bekannt. Hier zeigt sich aber, dass diese Form dem Wunsch vieler Hinterbliebenen nicht gerecht wird. Das Grab soll zwar pflegeleicht sein, aber trotzdem Trauerrituale, wie Grabkerzen und Blumen zu zu lassen, was auf dieser Grabart aber unzulässig ist.

Basierend auf einem Konzept der Steinmetz- und Bildhauer-Innung des Kammerbezirks Aachen sind nun Neu- und Umgestaltungen zu pflegeleichten Gräbern möglich. Dies ist keine neue Grabart, sondern eine alternative Form der Gestaltung. Sie kann sowohl auf alle bereits bestehenden Wahl- und Reihengräber für Särge, als auch für Urnen angewendet werden. Darüber hinaus ist diese  Grabform neu in der Friedhofssatzung festgeschrieben worden.

Die Art der Gestaltung bietet den Angehörigen die freie Wahl der Grabpflege.

Das bedeutet:

  • die Pflege des Beetes erfolgt nur solange man kann und will
  • die Einsaat mit Rasen und Übernahme der Pflege durch die Gemeinde ist jederzeit möglich
  • durch eine Grundplatte besteht nach der Einsaat weiterhin die Möglichkeit, Vasen, Schalen und Lampen abzusetzen, um so seiner Trauer also Ausdruck zu verleihen

Alle bereits bestehenden Gräber können in pflegeleichte Gräber zurückgebaut werden. Dazu müssen die Angehörigen Mähkanten und Grundplatten fachgerecht anlegen lassen und die Gemeinde mit der Pflege beauftragen.

Diese neue Gestaltungsform wurde nun auf dem Friedhof Inden-Lamersdorf an 6 Mustergräbern verdeutlicht. Die Steinmetz- und Bildhauer-Innung Aachen hat dies als Pilotprojekt der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Bei der offiziellen Vorstellung durch Bürgermeister Schuster am 20. September d.J. zeigten sich Verwaltung und Steinmetze sehr angetan von dieser Präsentation.

Für Betriebe: #einfachmachen