Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft Aachen 2017

Geschäftsführer Ludwig Voß, Ralf Bombis und Kreishandwerksmeister Herbert May
v.l.n.r. Kreishandwerksmeister Herbert May, Obermeister Hans Josef Schümmer, Ehrenobermeister Günter Vogel, Obermeister Stefan Wagner und Geschäftsführer Ludwig Voß

Mitte März fand die Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft Aachen statt. Neben den Obermeistern und Delegierten der Innungen nahmen als Gäste Ralf Bombis, MdL, Vorsitzender der Enquetekommission des Nordrhein-Westfälischen Landtages, Ehrenkreishandwerksmeister Hans Winnen und RA Dr. Johannes Delheid an der Versammlung teil. 

Vor Einstieg in die Tagesordnung mit ihren Regularien hielt Ralf Bombis einen Bericht über die konkreten Handlungsempfehlungen der Kommission. Er wies darauf hin, dass die Vertreter der Wirtschaft nach der Verabschiedung durch den Landtag aufgefordert sind, diese Empfehlungen und ihre Möglichkeiten zu nutzen, um das Handwerk und den Mittelstand zu stärken. Da alle im Landtag vertretenen Fraktionen diesen Bericht mit verabschieden werden, kann die neue Landesregierung, die im Mai d. J, gewählt wird, hier in die Pflicht genommen werden.

An der Vollversammlung nahmen erstmalig die neuen Obermeisterkollegen Hans Josef Schümmer, Augenoptiker-Innung f. d. Kammerbezirk Aachen und Stefan Wagner, Obermeister der Feinwerkmechaniker-Innung Aachen, teil. Von Kreishandwerksmeister Herbert May erhielten sie die Obermeisternadel des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. 

Aus der Vollversammlung verabschiedet wurde Ehrenobermeister Günter Vogel, der als Geschenk einen Faksimiledruck der „Goldenen Bulle“ (Kaiserliche Gesetze der „Goldenen Bulle anno 1356) erhielt. 
Kreishandwerksmeister Herbert May und Geschäftsführer Ludwig gaben ihre Rechenschaftsberichte ab und informierten über Seminare und besondere Veranstaltungen der Kreishandwerkerschaft und der Innungen. Gleichfalls wurden Haushaltsplan und Jahresrechnung beschlossen. 


Vollversammlung 2016

Anlässlich der Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft Aachen wurden langjährige Obermeister aus diesem Kreis verabschiedet. Als Dank erhielten sie eine Faksimiledruck der Goldenen Bulle (kaiserliche Gesetze von anno 1356) überreicht.

 

 

Gleichfalls fanden die Neuwahlen des Vorstandes der Kreishandwerkerschaft Aachen statt. Herbert May wurde erneut zum Kreishandwerksmeister sowie Dietmar Steinmetz zu seinem Stellvertreter. Zum weiteren stv. Kreishandwerksmeister wurde Ralf Philippen gewählt.

 

 

 

Den Vorstand der Kreishandwerkerschaft Aachen finden Sie hier.

 


Obermeister zu Besuch in Brüssel

Mitte Oktober besuchten Obermeister mit ihren Gattinnen auf Einladung von Frau Sabine Verheyen, Mitglied des Europäischen Parlaments, das EU-Parlament in Brüssel. Kreishandwerksmeister Herbert May freute sich, dass trotz der Herbstferien die Kolleginnen und Kollegen die Zeit gefunden hatten, hieran teilzunehmen.

Es galt, einen straffen Zeitplan einzuhalten. Ein Aufenthalt auf der Besuchertribüne des Plenarsaals mit Informationen durch einer Mitarbeiterin von Frau Verheyen gab einen ersten Einblick in die Arbeit des Parlaments.

Im Anschluss besichtigten wir mit einem Sprachenguide das Parlamentarium, das interessante Einblicke in die Geschichte, der Entwicklung der EU gab, geführt. Um 12.00 Uhr fand dann das Gespräch mit unserer Europaabgeordneten Sabine Verheyen, CDU, statt. Zunächst gab sie einen Einblick in ihre Tätigkeit, ihre Schwerpunktthemen, denen sie sich widmet. Das Thema Flüchtlingswelle mit ihren Auswirkungen auf die tägliche Arbeit wurde eingangs besprochen. Hierzu trafen dann am nachfolgenden Tag die Regierungschefs der Mitgliedstaaten in Brüssel zusammen.

Im Vorfeld hatten wir darum gebeten, nach Möglichkeit auch den Vorsitzenden des SME-Circle der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Herrn Dr. Markus Pieper, MdEP, einzuladen, der in dem Thema „Transparenz-Initiative“ (Meisterbrief, Berufszugangsqualifikationen) in den Arbeitskreisen auf EU-Ebene mitwirkt. Die Entwicklung bleibt nach wie vor abzuwarten. Für verschiedene Berufe – so den Elektrotechniker (exemplarisch aus dem Bau- und Handwerksbereich ausgewählt) und den Augenoptiker fanden die mündlichen Evaluierungen bereits im November 2014 und im September 2015 die finalen Berichte statt.

In Kürze wird die Europäische Kommission ihre neue Binnenmarktstrategie vorstellen.

Von unseren Teilnehmern das Thema Führerscheinrecht angesprochen, das in vielen Bereichen für Probleme sorgt. Hierzu konnte uns jedoch nur wenig Hoffnung gemacht werden, dass Änderungen mittelfristig möglich sind.

Die Zeit lief uns bei dem Treffen davon – die Parlamentarier hatten leider nur ein enges Zeitfenster.

Nach einem kurzen Snack in der Cafeteria des Parlamentariums fand eine 3-stündige Stadtrundfahrt mit Altstadtführung statt. Der Tag in Brüssel endete beim gemütlichen Abendessen in einem typisch belgischen Restaurant mit belgischen Spezialitäten, ehe es im Bus zurück nach Aachen ging.

Ein Tag in Brüssel, der sich nach Ansicht aller Teilnehmer gelohnt hat.

 

Fotos: Nicole Remarque, KHS Aachen

 

 

Gruppenfoto im EU-Parlament in Brüssel
Verleihung Ehrenkrug an Frau Sabine Verheyen, MdEP
Besichtigung des Plenarsaal
Eindrücke vom EU-Parlament
Eindrücke vom EU-Parlament
Atomium in Brüssel
Stadtführung in Brüssel
Stadtführung in Brüssel
Stadtführung in Brüssel
Stadtführung in Brüssel
Galerie in Brüssel
Abendessen in einem typisch belgischen Restaurant
Abendessen in einem typisch belgischen Restaurant
Abendessen in einem typisch belgischen Restaurant
 

Ehrenkreishandwerksmeister Hans Winnen vollendet 75. Lebensjahr

Am 01. September 2015 vollendete unser langjähriger Kreishandwerksmeister und Obermeister der Fachinnung für Elektrotechnik Aachen, Hans Winnen aus Eschweiler, sein 75. Lebensjahr.

Nach Ablegung seiner Meisterprüfung am 31. Januar 1964 und der Aufnahme der Selbstständigkeit am 01. April 1964 trat er direkt seiner Fachinnung bei. Hier war er zunächst von 1966 bis 1970 Mitglied im Rechnungs- und Kassenprüfungsausschuss der ehemaligen Elektro-Innung Aachen-Land. 1970 wurde er dann zum Obermeister seiner Innung gewählt. Im Jahr 1977 schlossen sich die ehemalige Elektro-Innung Aachen-Land und die Elektro-Innung Aachen-Stadt und Monschau zur heutigen Fachinnung für Elektrotechnik Aachen zusammen.

Bis Juni 2014 leitete Hans Winnen an der Spitze seines Vorstandes die Geschicke seiner Fachinnung.

Von 1970 bis 2014 war er zudem Delegierter seiner Innung zum Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke mit Sitz in Dortmund.

 

Darüber hinaus engagierte sich Hans Winnen im Gesamthandwerk. Er gehörte der Vollversammlung sowie dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft an. Hier bekleidete er von 1990 bis 2010 das Amt des Kreishandwerksmeisters, ehe er im Jahr 2010 zum Ehrenkreishandwerksmeister gewählt wurde.

 

Von 1979 bis zum Mai 2015 gehörte er der Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen an. Im Jahr 2000 wurde er in den Rechnungs- und Kassenprüfungsausschuss gewählt. Darüber hinaus war er fast 2 Jahrzehnte als vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Aachen für das Elektrotechnikerhandwerk bestallt worden.

 

Er engagierte sich darüber hinaus von 1980 bis 2014 in der Selbstverwaltung der handwerklichen Krankenkasse, der heutigen IKK Classic.

 

Seit 1976 ist er ehrenamtlicher Richter, zunächst am Arbeitsgericht Aachen und ab 1982 beim Landesarbeitsgericht in Köln, wo er für seine über 35-jährige Tätigkeit in der Arbeitsgerichtsbarkeit NRW mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet wurde.

 

Dem Verwaltungsausschuss des Arbeitsamtes Aachen gehörte er von 1990 bis 2012 an. Von 1999 bis 2012 war er alternierender Vorsitzender des Ausschusses.

 

 

Bäcker in und aus der StädteRegion lassen ihre Brote prüfen

Karl-Ernst Schmalz vom Institut für Qualitätssicherung des Deutschen Bäckerhandwerks führte gemeinsam mit Bäckermeister Rainer Packbier aus Eschweiler die diesjährige Brotprüfung durch, an der sich rund die Hälfte der Innungsbetriebe beteiligten. 70 Brote sind getestet worden. 32 Produkte wurde mit der Note „sehr gut“ und 24 Brote mit der Note „gut“ bewertet. Somit erhielten 80 % eine Auszeichnung.

Ob Frühlingsbrot oder Bauernbrot - bis hin zum Oberländer wurden eine Vielzahl von Broten auf Geruch, Geschmack, Kruste und Konsistenz getestet.

Jedes Brot wird individuell getestet, daher gibt es keine „ideale Brotform“. Die Form und das Aussehen sollten stets zum Typ des Brotes passen. Generell ist eine dickere Kruste besser als eine dünne, da sie viele Aroma-Stoffe beinhaltet und die Feuchtigkeit besser im Brot hält. Doch auch hier kommt es wieder auf die Art des Brotes an, denn eine dicke Kruste eignet sich nicht für alle Brote.

Bei der Prüfung der Struktur und Elastizität wird das Brot durchgeschnitten. Dabei kann man bereits kennen, ob der Teig am Messer kleben bleibt oder ob er sich problemlos schneiden lässt. Der Geruch muss vor allem eins bewirken: Lust machen, in das Brot hineinzubeißen. Der Geruch sollte zur Art des Brotes passen und dabei nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach sein. Im Idealfall bewirkt der Geruch, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch bei der Brotprüfung wird der Geschmack eher im Sinne von Aroma getestet.

Obermeister Heinz Klein freute sich über das gute Testergebnis. Kreishandwerksmeister Herbert May und Geschäftsführer Ludwig Voß konnten sich gleichfalls von der Qualität der Innungsbäcker überzeugen.

Für Betriebe: #einfachmachen